links ….Verschiebungen nach ….

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Vielleicht ein Zufall. Eher nicht. Vergangene Woche erscheint in der Zeitschrift Profil ein langer Artikel, in dem über die Probleme der Sozialdemokratie angesichts der linken Opposition und dem Auftauchen von Syriza und Podemos berichtet wird. Darin stellt die Redaktion nicht nur den Mosaik-Blog ausführlich vor, auf dem wir ja auch mitunter schreiben. Es wird auch auf Wien anders eingegangen, da wir uns ausdrücklich auf beide Parteien „neuen Typs“ bezogen hatten. Diese Woche nun kommt das News mit einem Interview mit dem „führenden KPÖ-Funktionär“ Nikolaus Lackner heraus. Seine Jugendsünde war nämlich nicht der Kommunismus, wie es im bürgerlichen Bildungsroman gerne heißt, sondern er hat mit 20 Jahren an den Börsen spekuliert. Ausführlich stellt er dar, warum er jetzt in Österreich Kommunist geworden ist – Kommunist und glücklich.

Beide Fundstücke mögen in einigen Wochen schon wieder vergessen sein. Mag sein. Möglicherweise zeigen sie aber auch eine Verschiebung in der Öffentlichkeit an: links kommt vor, es muss mitgedacht werden. Und wir könnten hier auch eine Antwort darauf finden, warum die Wiener SPÖ den Gemeindebau wieder entdeckt hat. Die Auseinandersetzung hat begonnen…

 

 

 

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